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Strategien und Konzepte umsetzen: Wie geht es weiter nach dem Beschluss?

7. Okt.
3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 6 Tagen

Viele Kommunen haben in den vergangenen Jahren eine Digitalisierungsstrategie, ein Smart City Konzept oder andere Papiere beschlossen. Wer eine Digitalisierungsstrategie in der umsetzen will, steht danach vor einer neuen Aufgabe: Maßnahmen über viele Fachbereiche hinweg steuern, den Stand im Blick behalten und zeigen, was wirkt. Genau dort entscheidet sich, ob aus einem Konzept ein lebendiges Vorhaben wird.


Der Beschluss ist der Startpunkt, nicht das Ziel

Hinter jeder beschlossenen Strategie stehen Monate intensiver Arbeit: Bestandsaufnahmen, Workshops und die Beteiligung von Politik, Stadtgesellschaft und Fachbereichen. Dass am Ende ein Ratsbeschluss steht, ist eine echte Leistung.

Mit dem Beschluss beginnt allerdings eine andere Art von Arbeit. Digitalisierung und Smart City sind Querschnittsthemen. Die Maßnahmen liegen in der IT, im Bauamt, in der Wirtschaftsförderung und im Bürgerservice. Jede Stelle arbeitet mit ihren eigenen Abläufen und Werkzeugen. Die Strategie hält die Vorhaben inhaltlich zusammen, im Alltag braucht es zusätzlich eine Steuerung, die sie auch organisatorisch zusammenführt.


Drei typische Herausforderungen bei der Umsetzung in Kommunen

In unseren Gesprächen mit Verwaltungen tauchen immer wieder drei Fragen auf. Studien zur Smart City in Deutschland nennen zudem Finanzierung und Personal als größte Hürden. Das macht diese drei Fragen noch dringlicher.


Abstimmung über Fachbereiche hinweg

Wer die Umsetzung koordiniert, muss den Stand der Maßnahmen regelmäßig zusammentragen: per Mail, im Jour fixe oder über Listen, die jede Stelle etwas anders führt. Das bindet Zeit, die gern in die Umsetzung selbst fließen würde.


Verstetigung nach dem Ende einer Förderung

Viele Smart City Projekte sind mit Fördermitteln gestartet. Läuft die Förderung aus, steht der Rat vor der Frage, was aus eigenen Mitteln weitergeführt wird. Und das bei Haushalten, die wenig Spielraum lassen.


Wirkung sichtbar machen

Dass eine Maßnahme umgesetzt wurde, sagt noch nicht, was sie bewirkt. Ob ein digitales Angebot genutzt wird, Wege verkürzt oder Abläufe entlastet, zeigt sich erst über passende Kennzahlen. Diese Verbindung zwischen Maßnahme und Wirkung lässt sich oft schwer herstellen, weil die Daten in unterschiedlichen Systemen liegen.


Was eine wirksame Steuerung der Strategie braucht

Aus unserer Erfahrung brauchen Kommunen für die Umsetzung keine weitere Strategie, sondern eine gemeinsame Grundlage. Vier Elemente machen dabei den Unterschied:

  • Eine gemeinsame Datenbasis. Alle Maßnahmen einer Strategie stehen mit Zuständigkeit, Zeitplan, Status und Ressourcen an einer Stelle und sind für alle Beteiligten einsehbar.

  • Ziele, die mit Maßnahmen und Kennzahlen verknüpft sind. So wird sichtbar, welche Maßnahme auf welches Ziel einzahlt und wo noch Lücken bestehen.

  • Berichte ohne Sammelaufwand. Wird der Stand laufend gepflegt, entstehen Berichte für Rat, Verwaltungsspitze und Fördermittelgeber direkt aus den vorhandenen Daten.

  • Eine begründete Priorisierung. Wer Vorhaben nach strategischem Beitrag und Machbarkeit bewertet, kann nachvollziehbar entscheiden, was weiterläuft. Gerade nach dem Ende einer Förderung ist das eine wichtige Grundlage für den Rat.

Steuerung heißt in diesem Sinn nicht mehr Kontrolle, sondern mehr Klarheit für alle, die an der Umsetzung beteiligt sind.


Wie comuneo Kommunen bei der Umsetzung unterstützt

comuneo ist eine Plattform für die strategische Steuerung in Kommunen, Städten und Landkreisen. Wir verbinden Strategien, Ziele, Maßnahmen und Kennzahlen über Fachbereichsgrenzen hinweg. Aus dieser Verknüpfung entstehen automatisch Wirkungsketten, ohne zusätzlichen Pflegeaufwand. Handlungsfelder wie Digitalisierung oder Smart City lassen sich mehreren Strategien zuordnen, sodass Überschneidungen und Synergien sichtbar werden.

Für Gremien und Öffentlichkeit stellt comuneo Dashboards und Berichte bereit. Mit dem Maßnahmencheck bewerten Verwaltungen Vorhaben nach einheitlichen Kriterien und exportieren das Ergebnis als Grundlage für Beschlussvorlagen.


Aus der Praxis: Bad Salzuflen auf der Smart Country Convention

Wie das im Alltag aussieht, zeigen wir auf der Smart Country Convention vom 13. bis 15. Oktober 2026 in Berlin. Am Dienstag, 13. Oktober, um 15:00 Uhr spricht Lena Sargalski aus dem Bereich Digitalisierung und Innovation der Stadt Bad Salzuflen an unserem Stand über ihre Erfahrungen mit comuneo.

Außerdem haben wir noch eine Überraschung im Rahmen der SCCON dabei - Mitmachen können Sie direkt an unserem Stand in Halle 26, Stand 219.


Fazit: Wirkung entsteht in der Umsetzung

Eine beschlossene Digitalisierungsstrategie ist eine starke Grundlage. Ihre Wirkung entfaltet sie in der Umsetzung, und dafür brauchen Kommunen Überblick, verlässliche Berichte und Klarheit darüber, was wirkt. Wir unterstützen Verwaltungen dabei, genau diese Grundlage zu schaffen.

Besuchen Sie uns auf der Smart Country Convention in Halle 26, Stand 219, oder vereinbaren Sie vorab einen Termin unter hallo@comuneo.org. Sie können nicht nach Berlin kommen? Dann schreiben Sie uns und lernen Sie comuneo kennen.



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